Oracle bringt Datenbank-System für den Mittelstand auf den Markt

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Oracle hat gestern Abend in einem Webcast die Veröffentlichung der Database Appliance angekündigt. Im Gegensatz zu Exadata, die den Anforderungen von Großunternehmen mit entsprechenden Datenmengen angepasst sind, soll die Database Appliance spezifisch auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständigen Unternehmen zugeschnitten sein. Oracle verspricht ein einfaches, zuverlässiges sowie kostengünstiges Datenbank-System.

Das Stück Hardware besteht aus einem Rack-Gehäuse mit vier Einheiten, in dem ein Cluster aus zwei Oracle Linux-Server-Knoten steckt. Jeder ist mit zwei 6-core Xeon-CPUs von Intel x5675 und 96 GByte Speicher ausgestattet. Die eingebauten Festplatten haben eine Rohkapazität von 12 TByte, die mehrfach gespiegelt wird, sodass für die Datenspeicherung 4 TByte zur Verfügung stehen. Zudem sollen vier 73 GByte große Solid-State-Disks, die die Redo-Logs der Datenbank aufnehmen, einen schnellen Zugriff darauf sicherstellen.

Auf der Database Appliance laufen das hauseigene Linux (Release 5.5) sowie ein vorinstallierter Installationsassistent, der Oracle Appliance Manager, der Datenbankadministratoren die Installation und Konfiguration ihrer Datenbanken erleichtern soll: Die Software soll sowohl die Wartung durch Patchen des gesamten Gerätes einschließlich aller Firmware und Software ermöglichen. Seine integrierten Diagnosefunktionen überwachen auch das System und erkennen Ausfälle oder Abweichungen Best Practises, die Oracle empfiehlt. Auch bei Notfällen soll der Manager unterstützen: Er würde dem Support automatische Fehlerberichte versenden und somit eine schnellere Fehlerbehebung ermöglichen.

Database Appliance ist für einen Betrieb mit Oracle 11g Database Enterprise Edition (11.2.0.2), Oracle Real Application Clusters (RAC), RAC One Node vorgesehen. Die Lizenzen für diese Produkte sind nicht im Preis enthalten. Die Lizenzierung erfolgt im zweier Schritt für 2 bis 12 Cores pro Server-Knoten.

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