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  • Von: DOAG online
  • Datenbank Competence Center Lizenzierung
  • 26.08.2020

Oracle-Lizenzierung: 10-Tage-Failover-Regel und Fix-Term-Lizenzen

Oracle hat das Policy-Dokument über die Lizenzierung von Oracle für Disaster-Recovery-Umgebungen am 28. Juli aktualisiert.

Wie Michael Paege in seinem Blog schreibt, sind aufgrund einer Oracle-Formulierung bezüglich der „10 days rule“ Unklarheiten entstanden, die zu Missverständnissen und unterschiedlichen Interpretationsweisen führen können. Da diese schon häufiger zu Unter-Lizenzierungen von Oracle-Software bei Unternehmen geführt haben, sei eine Klärung in besonderem Interesse der Anwender. War bisher in den Policy-Dokumenten von einer „10 days rule“ die Rede, so findet sich im neuen Policy-Dokument die Formulierung „24 hour periods“. Dies könne bedeuten, dass man möglicherweise die 10-Tage-Failover-Regel für 10 mal 24 Stunden und nicht nur für 10 Tage anwenden könne.

Mittlerweile ist laut Michael Paege bezüglich der Zeiträume Klarheit geschaffen worden. Demnach begänne eine 24-Stunden-Periode mit dem Ausfall des Primärservers und dem Umschalten auf den Sekundärserver.

Weitere Einzelheiten dazu finden Sie im Blog von Michael Paege.

Desweiteren hat Oracle darüber informiert, dass ab 01.09.2020 zeitlich befristete Lizenzen, die sogenannten Fix-Term-Lizenzen (FTL), die für 1, 2, 3, 4 oder 5 Jahre angeboten wurden, nicht mehr angeboten werden. Mit diesem Schritt soll der Anwender vermutlich zu einem Wechsel in die Cloud motiviert werden.

Bestandskunden, die Support für ihre befristeten Lizenzen zahlen, würden aber bis zum Ende ihrer Laufzeit weiterhin unterstützt.

Allerdings gäbe es eine Ausnahme, da es 1-Jahres-Lizenzen auch nach dem 01.09.2020 noch für bestimmte Oracle-Produkte zu kaufen gibt. Welche Produkte aktuell auch noch nach dem 01.09.2020 als 1-Jahres-Lizenz lizenzierbar sind, erfahren Sie ebenfalls im Michael Paege Blog.