Oracle hat die Ergebnisse des zweiten Geschäftsquartals (endete am 30. November 2013) veröffentlicht. Demnach wuchs der Umsatz im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres um 2 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar, während der Gewinn um ein Prozent auf 2,55 Milliarden Dollar sank. Weil Oracle damit die Erwartungen der Analysten übertraf, stieg der Kurs der Oracle-Aktie im nachbörslichen Handel leicht an.
Interessant ist eine Blick auf die Entwicklung der einzelnen Sparten: Das Sorgenkind „Hardware“ belastet die Bilanz nicht mehr so stark wie in den vorangegangenen Jahren. Der Umsatz bei den Hardware-Produkten geht zwar im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres um drei Prozent auf 714 Millionen Dollar zurück, der Hardware-Support konnte sich jedoch um vier Prozent auf 609 Millionen Dollar verbessern. Oracle-Präsident Mark Hurd rechnet im nächsten Quartal auch mit einem Wachstum bei den Hardware-Produkten.
Das Zugpferd „Neue Software-Lizenzen und Cloud-Computing-Abonnements“ stagniert mit 2,4 Milliarden Dollar Umsatz auf dem Niveau des vergleichbaren Quartals im Vorjahr, lediglich „Lizenz-Updates und Support“ stiegen um sechs Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar.
Die laut Oracle-Chef Larry Ellison am stärksten wachsenden SaaS-Bereiche „Fusion Human Capital Management“ und „Fusion Salesforce Automation“ spielen hingegen hierzulande keine große Rolle, sollten aber in den nächsten Quartalen auch in Deutschland zunehmend Kunden finden.


