Oracle stellt neues NAS-System "ZFS Storage ZS4-4" vor

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Oracle hat mit dem „ZFS Storage ZS4-4“ eine neue Generation von NAS-Systemen vorgestellt. Ausgestattet mit der neuen Softwareversion OS8.3 bietet das Oracle ZFS Storage ZS4-4 neue Funktionalitäten für die Multitenant-Option ab Oracle 12c. Auch die Hardware wurde auf Vordermann gebracht. Mit dem Update verspricht Oracle eine gesteigerte Leistungsfähigkeit, höhere Kompressionsraten und bessere Abfragegeschwindigkeiten.

Oracle hat mit dem „ZFS Storage ZS4-4“ eine neue Generation von NAS-Systemen vorgestellt. Ausgestattet mit der neuen Softwareversion OS8.3  bietet das Oracle ZFS Storage ZS4-4 neue Funktionalitäten für die Multitenant-Option ab Oracle 12c. Auch die Hardware wurde auf Vordermann gebracht. Mit dem Update verspricht Oracle eine gesteigerte Leistungsfähigkeit, höhere Kompressionsraten und bessere Abfragegeschwindigkeiten.

Im Vergleich zum Vorgängermodell „ZFS Storage ZS3-2“ bietet das neue ZS4-4 einen Hauptspeicher mit 3TB (statt 512GB bzw. 1TB). Damit können ca. 90 Prozent aller IOs aus dem Hauptspeicher bedient werden können, was wiederum zu einer signifikanten Leistungssteigerung aller unternehmenskritischen Anwendungen führt. Mit einem Datendurchsatz von 30 GB/s und 120 CPU-Kernen ist das Oracle ZFS Storage ZS4-4 doppelt so schnell wie sein Vorgänger.
 
In einer Multitenant-Umgebung eröffnet das Oracle ZFS Storage ZS4-4 mit dem Analysetool „ZFS Analytics“ die detaillierte Sicht auf einzelne Pluggable-Datenbanken innerhalb einer Container-Datenbank. Damit werden Optimierung und Fehlersuche von Oracle 12c Multitenant-Datenbanken erheblich vereinfacht und beschleunigt. Weiterhin ermöglicht es die schnelle Identifikation des Verbrauchsanteils jeder einzelnen Pluggable-Datenbank an der Gesamtspeicherleistung, was bei der Speicheroptimierung und der schnellen Erkennung von Performance-Problemen in großen Multitenancy-Datenbank-Umgebungen hilft. Laut Oracle lasse sich der Analyseaufwand so um zwei Drittel reduzieren.

Die Verschlüsselung der Daten kann auf Projekt-, Share- oder LUN-Ebene erfolgen. Das NAS-System verfügt über eine AES-256-Verschlüsselung. Sowohl die unternehmensweite wie auch die lokale Verwaltung der Schlüssel schaffe für Kunden ein hohes Maß an Sicherheit, so Oracle.

Zusätzlich unterstützt die Maschine das HCC-Verfahren sowie die automatische Datenoptimierung mit HCC für die Oracle-Datenbank 12c. Diese erlauben eine zwölfmal schnellere Kompression sowie eine fünfmal höhere Abfragegeschwindigkeit. Die verringerte Datenmenge soll die Storage-Kosten um 40 Prozent reduzieren.