Oracle VM Virtual Box 4.2: Neue Features und Unterstützung von weiteren Betriebssystemen

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Mit der neuen Version 4.2 von Oracle VM VirtualBox verspricht Oracle verbesserte Einsatzmöglichkeiten im Netzwerk sowie ein vereinfachtes Management. Die Desktop-Lösung unterstützt darüber hinaus Windows 8, Mac OS X 10.8 “Mountain Lion” und Oracle Linux 6.3.

Änderungen in der Administration dürfte die „VM Group Funktionalität“ mit sich bringen. Diese soll die Verwaltung einer höheren Anzahl von ähnlichen Virtual Machines vereinfachen und effizienter gestalten. Administratoren oder Anwender können beliebig viele VMs gleichzeitig über eine Oberfläche sowie die gleichen APIs und Command Line Tools bedienen. Laut Oracle könnten VMs ohne Anwender-Interaktion in Oracle Virtual Box auf die gleiche Art und Weise wie Standard VMs gestartet werden. Virtual Machines jeden Typs könnten so konfiguriert werden, dass sie automatisch starten, sobald das Host-System gebootet sei. Die Verwaltung von Virtual Machines liefe ähnlich wie bei anderen Host-Services.

Auch in puncto Netzwerk hat der Hersteller einige Verbesserungen vorzustellen: Die maximale Anzahl an Netzwerkkarten pro VM wurde von 8 auf 36 erhöht. Damit kann Oracle VM VirtualBox 4.2 für die Simulation komplexer Netzwerke eingesetzt werden, ohne dass dafür kostspielige Hardware angeschafft werden muss. Jetzt kann über VM VirtualBox außerdem die Bandbreite gesteuert werden. Zudem unterstützt die Virtual Network Card in Oracle VM VirtualBox nun VLAN Tagging, so dass VMs auch in VLAN-Netzwerken eingesetzt werden können.

Es sei auch mal erwähnt, dass Oracle VM VirtualBox 4.2 nun Support für Windows 8, Mac OS X 10.8 “Mountain Lion” und Oracle Linux 6.3 bietet.