Die neueste Version der Desktop-Virtualisierungssoftware Oracle VM VirtualBox steht ab sofort zum Download bereit. Die neuen Funktionen beinhalten neben der Disk-Image-Verschlüsselung auch Paravirtualisierung, verbesserte CPU-Nutzung, Unterstützung von USB-3.0-Geräten und bidirektionales „drag and drop“. Die beliebte Virtualisierungslösung ist für den persönlichen Gebrauch und zu Testzwecken kostenfrei.
Dank der neuen Funktion der Disk-Image-Verschlüsselung ab Version 5.0 können Daten von nun an auf virtuellen Festplatten-Images transparent zur Laufzeit verschlüsselt werden. Dafür wird der Industriestandard-AES-Algorithmus mit bis zu 256-Bit-Datenverschlüsselung (DEK) genutzt. Diese Funktion gewährleistet, dass Daten jederzeit sicher und verschlüsselt sind, unabhängig davon, ob die VM auf einer Entwicklermaschine ungenutzt oder ob sie aktiv in Betrieb ist.
Mit der Unterstützung der Paravirtualisierung für Windows- und Linux-Gäste kann die Leistung von Gast-Betriebssystemen laut Oracle außerdem erheblich verbessert werden, indem ab der fünften Version von Oracles VM die eingebaute Virtualisierungs-Unterstützung auf Betriebssystemen wie Oracle Linux 7,Windows 7 oder neueren Versionen genutzt wird.
Auch die CPU-Nutzung hat Oracle verbessert und mehr CPU-Befehle für das Gast-Betriebssystem verfügbar gemacht. Anwendungen können damit auf die neuesten Hardware-Befehle zugreifen, um die Leistung zu erhöhen.
Außerdem werden mit der neuen Version erstmals USB-3.0-Geräte erkannt und mit voller 3.0-Geschwindigkeit bedient. Auch das bidirektionale „drag and drop“ von Inhalten für Windows wird ab sofort unterstützt.
Oracle VM VirtualBox 5.0 bietet außerdem Support für die aktuellsten Gast- oder Host-Betriebssysteme, einschließlich Mac OS X Yosemite, Windows 10, Oracle Linux, Oracle Solaris und andere Linux-Betriebssysteme sowie ältere Betriebssysteme.


