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  • Von: DOAG Online
  • Themen
  • 20.03.2018

Oracle: Weniger als 15 Prozent der „On-Prem Application“-Kunden bislang in die Cloud gewechselt

Oracle hat jüngst die Finanzzahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres bekanntgegeben. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf 9,8 Milliarden US-Dollar. Im dritten Quartal 2017 hatte Oracle noch einen Gewinn in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar gemacht. Der Umsatz bei Cloud- und On-Premises-Software vergrößerte sich um 8 Prozent auf 8,0 Milliarden US-Dollar, bei „Cloud Software as a Service (SaaS)“ um 33 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar. 

Für die einmalige Nettobelastung von insgesamt 6,9 Milliarden US-Dollar im Rahmen der Steuerreform („Tax Cuts and Jobs Act“) im Jahr 2017 führt Oracle einen Nettoverlust von 4,0 Milliarden US-Dollar und 0,98 US-Dollar pro Aktie an. Oracle will eine Quartalsdividende in Höhe von 19 Cents je Aktie ausschütten. Nach Aussage von Oracle-CEO Mark Hurd nähert sich das eigene „Cloud SaaS Applications“-Geschäft der Grenze von 5 Milliarden US-Dollar. Allerdings hätten weniger als 15 Prozent der eigenen „On-Premise Application“-Kunden bislang ihre Anwendungen in die Cloud verlegt. Für die anderen 85 Prozent sieht er einen chancenreichen Markt. Oracle erwarte daher eine baldige Verdoppelung der SaaS-Geschäftsgröße.