Rendezvous mit Oracle 12c und PL/SQL

  • Erstellt von Christian Schwitalla
  • Development

Die ersten DOAG PL/SQL Days haben am 12. und 13. Februar 2015 in München stattgefunden. Knapp 50 Teilnehmer aus ganz Deutschland fanden den Weg in die bayerische Landeshauptstadt, um über SQL, PL/SQL und Datenbankprogrammierung zu sprechen. Obwohl schon über 20 Jahre alt sind diese Themen für viele Oracle-Entwickler nach wie vor hochaktuell.

Die ersten DOAG PL/SQL Days haben am 12. und 13. Februar 2015 in München stattgefunden. Knapp 50 Teilnehmer aus ganz Deutschland fanden den Weg in die bayerische Landeshauptstadt, um über SQL, PL/SQL und Datenbankprogrammierung zu sprechen. Obwohl schon über 20 Jahre alt, sind diese Themen für viele Oracle-Entwickler nach wie vor hochaktuell.

In einem Punkt waren sich alle Dozenten einig: um die Leistung einer modernen Oracle-Datenbank effektiv zu nutzen, reicht es heutzutage nicht mehr aus, auf die altbewährten SQL- bzw. PL/SQL-Konstrukte zurückzugreifen. Weiterhin legten die Referenten den Teilnehmern die folgenden Punkte ans Herz:

  • Generell immer die „New Features“ eines neuen Datenbank-Releases studieren.
  • Auf bewährte Funktionalität zurückgreifen, die vorinstallierte DB-Packages bieten, anstatt selbst solche Funktionalitäten zu programmieren.
  • Den Umgang mit unstrukturierten und semistrukturierten Daten kennenlernen.
  • Auf Context-Switches achten (vor allem die „versteckten“), um erst gar nicht inperformante und schlecht skalierende Anwendungen zu schreiben.
  • Die Fehlerbehandlung richtig einsetzen.
  • Oracle TEXT, Pattern Matching, analytische Funktionen und die Model-Klausel im Projektalltag einsetzen, wenn dadurch der Code transparenter und performanter wird.


Ein Highlight war das von Jürgen Sieben vorbereitete Hands-On. Den Inhalt bildete das „PL/SQL-Instrumentation Toolkit“ (PIT). Die Teilnehmer konnten nicht nur das komplexe PIT live einsetzen; Sieben erläuterte zudem zahlreiche architektonische Details von PIT verständlich. Der Referent hält an seinem Vorhaben fest, PIT in Kürze der Open-Source-Gemeinde zur Verfügung zu stellen.

Mit dem Community-Abend beim Augustiner in München kam das Networking auch nicht zu kurz. Den Anfang markierte das Anzapfen eines eigenen Eichenholzfasses Augustiner Hell. In angenehmer Atmosphäre wurden zahlreiche Gespräche geführt und für manchen Teilnehmer endete der Abend erst recht spät.

Schon während der Veranstaltung haben die Teilnehmer ein positives Feedback gemeldet. Sowohl die präsentierten Themen als auch das Format des Treffens fanden breite Zustimmung. Daher fiel es Christian Schwitalla, DOAG Themenverantwortlicher PL/SQL Development, nicht schwer, die Fortsetzung im Jahr 2016 anzukündigen. Sein Dank gilt allen Dozenten, die durch ihre interessanten Beiträge wesentlich zum Erfolg der DOAG PL/SQL Days beigetragen haben.