Cloud Infrastructure Generation 2

  • Erstellt von Martin Meyer
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In den letzten 15 Jahren hat sich die Idee von der Verlagerung von On-Premises-Architekturen in die Cloud in der Praxis weiterentwickelt.

Die Cloud ist zu einem bestimmenden Trend geworden. Technische Entwicklungen, mehr und größere Rechenzentren, eine Vielzahl neuer Services und Architekturen sowie eine steigende Zahl von Anbietern haben auch Beratung und individuelle Strategien für Firmen erforderlich gemacht.

Bot die "Generation 1"-Cloud der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) einen Best-Effort-Ansatz mit gemeinsam genutzter ("shared"), überprovisionierter Infrastruktur, so gibt es mittlerweile für die OCI eine Cloud der 2. Generation, die im Gegensatz zu "Generation 1"-Clouds dedizierte Infrastruktur anbietet und damit auch ein Enterprise-Service-Level-Agreement (SLA) auf Performance ermöglicht.

Kunden können somit schneller und flexibler notwendige IT-Dienstleistungen und Infrastrukturen nutzen und bezahlen nur, was sie nutzen.

Eine Infrastruktur kann mittels Infrastructure as Code (IaC) praktisch per Knopfdruck aufgebaut werden.
Der Vorteil bei der Nutzung einer solchen Cloud-Infrastruktur ist die Möglichkeit, über das API der Cloud sämtliche Ressourcen der Architektur wie zum Beispiel Speicher, Rechenleistung oder Netzwerk per Skript zu erzeugen, zu starten, zu stoppen, zu verändern und auch wieder abzubauen.

Mit einer sogenannten Infrastructure-as-Code-Lösung können Unternehmen daher viele IT-Prozesse und -Routinen automatisieren und so ihre IT-Teams entlasten.
Tätigkeiten wie Versionskontrollen, Testautomation, Modularisierung, Parametrisierung sowie kontinuierliche Integration und Auslieferung (CI/CD) sind nur einige Beispiele, die durch Infrastructure as Code verbessert werden.

Dr. Ingo Laue stellt in einem Artikel für das Red Stack Magazin die grundlegenden Konzepte der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) vor, bewertet wesentliche Architektur-Überlegungen und erläutert, mit welchen Tools Cloud-Lösungen komplett über "Infrastructure as Code" deployt und konfiguriert werden können.

Den vollständigen Artikel von Dr. Ingo Laue finden Sie im Red Stack Magazin 5/2020 ab Seite 41.