Das war die DOAG 2021 Datenbank mit Exaday

  • Erstellt von Martin Meyer
  • Datenbank, Panorama, Vereinsleben, Engineered Systems

Die DOAG 2021 Datenbank mit Exaday begrüßte vom 17. bis 18. Mai rund 200 Online-Teilnehmer.

Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr aufgrund der beginnenden Pandemie ausfallen musste und durch eine zeitversetzte Serie von Online-Vorträgen ersetzt wurde, konnte die Konferenz diesmal den an den Themen Datenbank und Exadata interessierten Teilnehmern zumindest virtuell ein neues Konferenzerlebnis und ein Wiedersehen ermöglichen.

Da wir bereits bei weiteren DOAG-Veranstaltungen positive Erfahrungen mit dem neuen interaktiven Konferenz-Tool Gather.town gesammelt hatten, wollten wir auch den Besuchern der DOAG 2021 Datenbank dies zur Verfügung stellen.

In Gather.town konnten sich Besucher und Referenten mit Ihrem individuellen Avatar in der atmosphärisch nachgebauten Location des Van der Valk Airporthotels bewegen. Ein Austausch oder eine Diskussion via Webcam und Mikrofon wurde für jeden, ob allein unter vier Augen oder in der Gruppe, möglich.

Die Speaker standen zudem nach ihren Online-Präsentation in Gather.town für Fragen und Feedback in den jeweiligen Räumen zur Verfügung. Auch am Abend stand das Gather.town offen: An der virtuellen Bar konnte man sich mit alten Bekannten austauschen oder neue Kontakte knüpfen.

Nachdem Christian Trieb, Vorstandsmitglied und Leiter der DOAG Datenbank Community die Teilnehmer zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte, startete der erste Konferenztag direkt mit der interessanten Keynote "Blockchain – viel versprochen, aber wieviel gehalten?" von Dr. Michael Merz.

Evgenia Rosa und Jürgen Vester widmeten sich in ihrem Vortrag ebenfalls der Blockchain-Technologie, die mittlerweile über den Hype der Kryptowährungen hinausgewachsen ist und es inzwischen ermöglicht, wichtige Anforderungen, wie Nachvollziehbarkeit, Transparenz und Sicherheit in vielen Industrie-Bereichen und öffentlichen Verwaltungen umzusetzen. Die beiden stellten Blockchain-basierte Anwendungen von Oracle vor, etwa die Nutzung der der neuen Blockchain-Tabellen in der Datenbank und eine ausgereifte entwickler- und anwenderfreundliche Blockchain-Plattform.

Mike Dietrich und Daniel Overby Hansen boten parallel in ihrer Präsentation "Oracle Multitenant Migration – Deep Dive and Secret Secrets" spannende Einblicke in weniger bekannte Bereiche beim Thema Multitenant-Migration.

Zum Mittag erklärte Johannes Ahrends anhand einiger aktueller Projekte, warum es lohnenswert ist, zu Oracle 19c zu migrieren, welche Möglichkeiten es hierbei gibt und welche Rolle die Multitenant-Architektur dabei spielt.

Jens-Christian Pokolm und Ludovico Caldara verdeutlichten in ihrem viel beachteten Vortrag, "Der Weg der Postbank zu einer transparenten Datenbankwartung", wie es der Bank gelang, durch den Einsatz von Oracle Fleet Patching & Provisioning (FPP) für ein effektiveres, sicheres und hochverfügbares Datenbank-Patching die wartungsbezogenen Ausfallzeiten um ein Vielfaches zu reduzieren.

Ein von den Teilnehmern sehr geschätztes Open Q&A mit den Oracle Database Product Managers Maria Colgan, Markus Michalewicz und Gerald Venzl sorgte am späten Nachmittag für einen gelungenen Abschluss des ersten Konferenztages.

Der zweite Konferenztag startete mit einem gut besuchten Workshop: Reinhold Böttcher und Philipp Berg, vermittelten den Teilnehmern, wie man "Vom Punkt Null zur selbst administrierten Datenbank in der Cloud" gelangt.

Ulrike Schwinn informierte die zahlreichen Interessierten über den aktuellen Stand der Oracle-Datenbank 19c und 21c. Der Vertrag gab auch einen Überblick über die interessanten Funktionen der als Innovation Release bezeichneten Version 21c – Funktionen, die nun übrigens auch in 19c verfügbar sind

Martin Klier erläuterte am späteren Vormittag in seiner erfolgreichen Session "Von lauten Nachbarn und störenden Kindern im Wohnblock – Multitenant Performance", warum der Ort für den Spielplatz Multitenant-Architektur gut überlegt sein möchte und wie die Performanceanalyse im Multitenant-Umfeld praktisch abläuft.

Martin Bach vermittelte anschließend den Teilnehmern des Vortrags "Oracle 19c: it's more than 'just' a database upgrade" ein gutes Verständnis für die Auswirkungen des Übergangs zu Oracle 19c und zeigte dabei auf, wie man mögliche Änderungen an der Infrastruktur und den Prozessen optimal nutzen kann.

Zu Ende des erfolgreichen zweiten Konferenztages konnten die Teilnehmer erneut Markus Michalewicz von Oracle erleben, der in seinem Vortrag über "Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit und Desaster Recovery in Oracle Database 21c" berichtete.

Alle Präsentationen wurden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmern in Kürze auf unserer Website zur Verfügung. So kann bereits Erlerntes noch einmal wiederholt und verpasste Vorträge nachträglich noch angesehen werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, Speaker, Sponsoren und Mitwirkende! Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine DOAG Datenbank geben. Merken Sie sich am besten schon einmal den folgenden Termin vor: Die nächste Konferenz findet vom 30. bis 31. Mai 2022 in Düsseldorf statt.