Nachdem 2011 viel experimentiert wurde, stehe 2012 unter dem Zeichen der Konsolidierung rund um iOS und Android, so das Fazit der Studie. Mehr als 50% der Entwickler programmieren inzwischen gezielt für Tablets. Obgleich die Anzahl der Devices größer wird, scheint sich der Markt zu stabilisieren: Während iOS und Android weiterhin die Nase vorn haben, geben 57% der Befragten an, in Zukunft auch ins Windows Phone-Geschäft einsteigen zu wollen. Dafür werden die Anbieter der zweiten Liga wie Brew (Qualcomm), Bada (Samsung) oder BlackBerry (RIM) immer öfter vernachlässigt.
Je nach Plattform verdienen Entwickler im Durchschnitt pro App zwischen 1.200 und 3.900 Dollar monatlich. In Puncto durchschnittlicher Umsatz hat BlackBerry mit fast 3.900 Dollar pro App die Nase vorn – gefolgt von iOS, womit 35% mehr Umsatz als mit Android generiert wird. Andererseits sind die Entwicklungskosten bei iOS-Apps am höchsten. Eine dreimonatige Entwicklung koste nach Angaben der Studie 27.000 Dollar, während für den gleichen Zeitraum eine BlackBerry-Applikation nur einen Entwicklungspreis von 15.000 Euro habe.
Die englischsprachige Studie kann nach einer Registrierung mit E-Mail-Adresse hier kostenlos heruntergeladen werden.


