Die In-Memory-Option ist da

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Das erste Patch Set der Oracle Database 12c (12.1.0.2), das unter anderem die lang erwartete In-Memory-Option beinhaltet, steht ab jetzt zum Download bereit. Das Release ist derzeit nur für die Linux- und Solaris-Versionen im OTN verfügbar. Weitere Betriebssysteme dürften zeitnah berücksichtigt werden.

Preisliste

Das erste Patch Set der Oracle Database 12c (12.1.0.2), das unter anderem die lang erwartete In-Memory-Option beinhaltet, steht ab jetzt zum Download bereit. Das Release ist derzeit nur für die Linux- und Solaris-Versionen im OTN verfügbar. Weitere Betriebssysteme dürften zeitnah berücksichtigt werden.

Oracle hat die OTN-Dokumentation ebenfalls aktualisiert und gibt detaillierte Informationen über den In-Memory "Column Store" und seinen Einsatz in der Praxis

Neben der technischen Seite dürfte auch das Lizenzierungsmodell interessieren. Das In-Memory-Feature ist eine Option der Enterprise Edition. Laut aktueller Preisliste kostet sie 23.000 US-Dollar pro Prozessorlizenz - mehr also als die Multitenant-Option (17.500 US-Dollar pro Prozessorlizenz).

Das Patch Set hat ein weiteres Feature namens Automatic Big Table Caching in petto. Es handelt sich um ein optionales, konfigurierbares Teil des Datenbank-Buffer-Cache. Mit dieser Funktionalität können Tabellen-Scans an Stelle des traditionellen LRU-basierten Algorithmus einen neuen, Temperatur-basierten Algorithmus nutzen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger arbeitet der neue Algorithmus nicht auf Block-Ebene, sondern auf Objektebene.