DOAG 2012 Applications: Der Fahrplan für Primavera User

  • Erstellt von shu, cko
  • Primavera

„Primavera: Stand-alone oder integrativer Bestandteil der Unternehmensprozesse?“, dieser Frage widmet sich der zweite Konferenztag der DOAG Apps 2012. Die Erwartungshaltung gegenüber Projekt- und Unternehmensmanagement steigt. Um zukunftweisende Entscheidungen treffen zu können, ist eine umfängliche Analyse aller verfügbaren Daten erforderlich. Dies bedeutet zugleich eine Verzahnung der Systeme in oftmals heterogenen IT-Landschaften.

Wie gelingt es Unternehmen heute, diesen Anforderungen gerecht zu werden? Welche Daten stehen in welchen Systemen (z.B. SAP)? Wie können diese miteinander kombiniert werden? Was sind die Master-Systeme für welche Daten, und wie gelingt ihre Konsolidierung? Wo steht Primavera in diesem Verbund?
Der zweite Konferenztag liefert Lösungsansätze zu diesen Fragestellungen, die am Community Day am dritten Tag auf technischer Ebene noch intensiver thematisiert wird. Die Organisatoren erhoffen sich einen regen Erfahrungsaustausch.

Oracle Primavera Support Clinic

Die Business Solutions Community bekommt Unterstützung aus London: Während der Konferenztage zwei und drei steht ein Mitarbeiter des Oracle Primavera Software Support den Anwendern Rede und Antwort. Im persönlichen Gespräch können hier Fragen rund um die tägliche Arbeit, technische Unterstützung und den Oracle Primavera Support Prozess geklärt werden. Der aktuelle Ablauf ist derzeit in Planung.

  • Projektmanagement mit Primavera und SAP

Ein wesentlicher Baustein des Projektmanagements stellt die Planung und Steuerung von Projekten dar. Üblicherweise sind die Systeme für Termin-, Ressourcen und Kostenplanung getrennt, so dass ein Abgleich der Daten nur manuell erfolgen kann. Dies entspricht nicht dem Gebot der Effektivität und Transparenz. Dr. Stefan Ring von der MTU Friedrichshafen GmbH stellt ein Konzept vor, das die Termin- und Ressourcenplanung von Primavera mit der Kosten- und Leistungserfassung in SAP verbindet. Beide Systeme bilden eine ideale Basis für eine solche Kopplung, bei der allerdings gewisse Einschränkungen zu beachten sind.

  • Der Nutzen einer integrierten Projektmanagementumgebung

Die Anforderungen an das IT-Unterstützte Projektmanagement haben sich in den letzten Jahren radikal verändert. Stand-Alone Lösungen für Projektstrukturpläne, Tabellenkalkulationen für die Risikoanalysen und ein separates Berichtswesen sind heute nicht mehr State of the Art. Am Beispiel seines Unternehmens zeigt Thomas Auer von der Thales Austria Gmbh, wie man pragmatisch mehrere Projektmanagement-Werkzeuge gemeinsam nutzen kann. Insbesondere wird auf die Projektplanung, das Erstellen von Strukturplänen auf Basis von Prozessen, integriertes Risikomanagement, Reporting und (Finanz-) Steuerung von Projekten eingegangen.

  • "Enterprise, Governance, Participation, Innovative, Powerful, Simple"

Ein weiteres Highlight der diesjährigen DOAG 2012 Applications Konferenz ist die produktspezifische Keynote von Geoff Roberts von Oracle Primavera EMEA. Der Vortrag des Oracle-Manager verspricht Informationen aus erster Hand über die Weiterentwicklung von Primavera. Best Practices anhand von konkreten Anwendungsfällen bleiben dabei nicht aus. Man darf gespannt sein…!

  • Integration des SAP Beschaffungszyklus in die Primavera Landschaft

Auch die beiden Community-Leiter Christian Körner und Sebastian Hunke von der ThyssenKrupp Uhde GmbH berichten aus Ihrer Praxis mit einem spannenden und sehr anspruchsvollen Projekt zum Thema Integration. Im Anlagenbau werden tausende Dokumente erstellt, hunderte von Ausrüstungen beschafft und mehrere tausend Teile auf der Baustelle montiert. Diesen Detaillierungsgrad kann man nicht eins zu eins in einem Terminplanungstool abbilden und auf Stand halten. Aus diesem Grund gibt es auf der untersten Detailebene andere Systeme, die den Inhalt der Aktivitäten abbilden und Informationen zum Status der Bearbeitung liefern. Das methodische und technische Zusammenspiel zwischen dem Beschaffungsprozess in SAP und der Terminplanung und -analyse in Primavera steht in diesem Vortrag im Mittelpunkt.

  • Reporting und Analytics für Primavera Projekt Portfolio Management

Schon mal über den Einsatz von Oracle Business Intelligence Enterprise Edition Plus (OBIEE+) nachgedacht? In seinem Vortrag erklärt der Oracle Promavera-Mitarbeiter Jürgen Gerecke, welche Oracle Technologien zu Reporting- und Analytics-Zwecken genutzt werden können. OBIEE+ umfasst alle BI-Produkte, die für das Berichtswesen und die Analyse erforderlichen sind. Mit der  Suite lassen sich Daten aus unterschiedlichen Datenquellen und Anwendungen flexibel verbinden. Dadurch erhalten Anwender einen einfachen und schnellen Zugang zu entscheidungsrelevanten Informationen wie standardisierten Berichtswesen, individuellen anspruchsvollen Analysen, interaktiven Dashboards.

Konferenztag 3 – Primavera Community Day und interessante Workshops

Der dritte Konferenztag steht wieder voll unter dem Motto: "Von Anwendern für Anwender". Denn an diesem Tag veranstaltet die Primavera Community im Rahmen der DOAG Apps 2012 ihren vierten Community Day. Die Teilnehmer erwarten wieder viele Neuigkeiten aus der Community von der Primavera-Produktsuite. Stefan Sack beleuchtet en détail den Einsatz vom UPK für Primavera während Jens Nullmeyer von Onfosys Ltd. in einem Vortrag mit Hands-On-Charakter aus der Praxis erzählt und das Thema  Supply Chain management für projektorientierte Organisationen - auch über Primavera-Grenzen hinweg – unter die Lupe nimmt. Natürlich gibt es diesmal auch wieder den beim letzten Treffen so erfolgreichen Workshopteil "Probleme und Fragen aus dem Primavera-Alltag". Themenvorschläge können bis zum 30.04.2012 eingereicht werden. 

Konferenztag 3: Maßgeschneiderte Workshops

Am dritten Tag finden parallel zum Primavera Community Day eine Reihe von Seminaren. Den Workshop zum Thema Enterprise Reporting mit BI Publisher und Erhöhung der Anwenderproduktivität mittels Oracle UPK möchten die Community-Leiter allen Teilnehmern besonders ans Herz legen. Dabei zählt "schnell sein", denn die Anzahl der Teilnehmer ist limitiert.