DOAG 2014 Development: Details zum APEX-"Page Designer" machen Lust auf mehr

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Das Plenum der DOAG 2014 Development ist fast bis zum letzten Platz gefüllt. Anthony Rayner hält seine Keynote vor rund 160 Teilnehmern über die nächste Version von Oracle Application Express (APEX). Das Fazit von Rayner: Entwickler werden mit APEX 5.0 noch schneller programmieren. Für eine Konferenz, die Rapid Application Development (RAD) als Motto hatte, hätte das Schlusswort kaum passender sein können.

Das Plenum der DOAG 2014 Development ist fast bis zum letzten Platz gefüllt. Anthony Rayner hält seine Keynote vor rund 160 Teilnehmern über die nächste Version von Oracle Application Express (APEX). Das Fazit von Rayner: Entwickler werden mit APEX 5.0 noch schneller programmieren. Für eine Konferenz, die Rapid Application Development (RAD) als Motto hatte, hätte das Schlusswort kaum passender sein können.

Seine Schnelligkeit hat APEX 5.0 unter anderem dem sogenannten Page Designer zu verdanken. Das APEX-Team hat innerhalb der IDE eine zentrale Stelle geschaffen, um Seitenelemente zu designen und warten. Mit dem Werkzeug sollen mehrere Seiten auf einmal überarbeitet werden. Die Produktivität wird auch durch die "Undo"- und "Redo"-Funktionalitäten verbessert.

Ein großer Vorteil der neuen Benutzeroberfläche ist die Individualisierung des dreispaltigen Page Designers. Verfeinern, ein- und ausblenden, zoomen – je nach Fokus können die Seitenelemente beliebig angepasst werden, so dass sich der Entwickler voll auf das anstehende Vorhaben konzentrieren kann. Das Erstellen neuer Elemente erfolgt per Drag and Drops oder Menu-Shortcuts. Alle Änderungen werden mit einem Klick auf den Button "Apply Changes" in die Datenbank geschrieben.

Unabhängig vom Page Designer hat Oracle auch die Benutzeroberfläche auf Vordermann gebracht. Neben besserem Code-Editing, höhere HTML5- und CSS3-Kompatibilität wurde auch nicht-konformes HTML von der APEX-Engine und den Themen entfernt.

In Sachen Themen ändert sich eine Menge: APEX kriegt ein neues, HTML5-basiertes Standard-Theme. Die Themen erhalten darüber hinaus Theme Styles, die in unterschiedlichen Designfarben verfügbar sein werden. Angefasst wurden auch die Modal Dialogs, die nun als Stand-alone-Seiten zu verstehen sind, sodass jede APEX-Seite als Dialog erstellt werden kann.

Die Vorstellung von Rayner lässt wenig Zweifel daran, dass es sich mit APEX 5.1 schneller arbeiten lässt. Die weiteren Vorträge zeigen allerdings, dass auch ältere APEX-Versionen sowie weitere Tools – ADF darunter ganz vorne – für RAD absolut geeignet sind.