Erfolgreiche Premiere für die DOAG 2012 Development

  • Erstellt von Arne Hattendorf
  • Development

Eine erfolgreiche Premiere haben die mehr als 200 Teilnehmer der ersten DOAG Development Konferenz am 14. Juni in Bonn erlebt. Gemäß dem Motto „Wohin geht die Reise?“ zeigten die Referenten in vier parallelen Streams mit bis zu acht Vorträgen, welche Trends auf dem Oracle-Markt gerade zu erkennen sind. Zwischendurch gab es immer wieder die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen und sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Kurz: Eine rundum gelungene Veranstaltung.

In seiner Keynote zur Software-Entwicklung auf Basis von Oracle-Tools und -Technologien machte Daniel Liebhart, Dozent an der Züricher Hochschule für Technik, deutlich, wie sehr sich Entwicklungsumgebungen im Oracle-Umfeld innerhalb der letzten Jahren geändert haben: „Vor sechs Jahren hatten wir ganze elf Entwicklungsumgebungen, heute gibt es mehr als elf Programmiersprachen.“ Der Referent wagte auch einen Blick in die Zukunft und stellte die Trennung von Anwendung und Daten als größte Herausforderung dar. 

Schon bei der Planung des Besuchs fiel die Entscheidung zwischen den vier Streams nicht immer leicht: Von den klassischen Tools (Forms, JDeveloper, ADF, etc.) über die beiden Standard-Development-Streams (APEX und PL/SQL so wie Java und Open Source) bis hin zum Business-Stream (BI, Prozesse und Architektur) sollte für jeden etwas dabei gewesen sein. Zunächst wollte der Autor einen einzigen Stream besuchen, doch die Vorträge von Frank Nimphius von Oracle Corporation zum Thema „Oracle JDeveloper 12c New Features“ und von den Oracle Deutschland-Mitarbeitern Dr. Steffo Weber, Abdi Mohammadi „Write secure code - dont write security code“ waren doch zu verlockend, als dass man sie hätte auslassen können. 

Durch die abwechslungsreiche Programmgestaltung entstand ein guter Mix aus Aktuellem und Dauerbrennern. Aus erster Hand erfuhren die Teilnehmer, wie es um die Releases von APEX 4.2 und JDeveloper 12c steht. Während beim APEX 4.2-Vortrag ganz klar das Thema Mobile Devices im Vordergrund stand, spielen sich beim JDeveloper 12c sowohl in der GUI als auch unter der Haube einige Veränderungen ab. 

Nach den ersten Vorträgen war eines schnell zu erkennen: Das Format „Fachkonferenz“ bietet im Vergleich zur klassischen SIG-Veranstaltung einen erheblichen Mehrwert. Sollte ein Vortrag den eigenen Vorstellungen nicht entsprochen haben, war im Konferenz Guide schnell ein Ersatz zu finden – für  das Feintuning waren die dort abgedruckten Abstracts eine große Hilfe. 

Der Raumwechsel gestaltete sich etwas holperig – fünf Minuten Pause zwischen den Vorträgen wären angebracht gewesen – das sollte aber das einzige Problem bleiben. 

Sicherlich ist hier und da noch Verbesserungspotenzial, doch die DOAG Development Konferenz ist ein Modell mit Zukunft. Es bleibt zu hoffen, dass sie nicht zum völligen Aussterben der SIG Development-Veranstaltungen führen wird. Auf die DOAG 2013 Development Konferenz darf man jedenfalls gespannt sein. Diese wird voraussichtlich wieder im Bonner Maritim Hotel im Juni 2013 stattfinden.