Ersatz für den Oracle Designer

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  • Development

Laut Erhebung der DOAG ist für rund 23 Prozent der befragten 334 Unternehmen der Oracle Designer ein strategisch wichtiges Tool in der Software-Entwicklung. Weitere 30 Prozent halten das Entwicklungswerkzeug für wichtig. Im Juni wurde im Oracle Technet (OTN) ein Statement of Direction (SOD) für den Oracle SQL Developer veröffentlicht. Der originale Wortlaut ist im OTN auf der Produktseite des SQL Developers zu finden.

Oracle SQL Developer wird mit der Oracle Datenbank 11gR1 ausgeliefert und ist im Oracle JDeveloper 11g (Beta) enthalten. Das nächste Release des Oracle SQL Developers wird sich auf eine umfassende grafische Unterstützung der logischen und physischen Datenmodellierung als optionale Erweiterung des SQL Developers konzentrieren. Kunden, die diese Option nicht wählen, können den SQL Developer weiterhin in der Basisversion nutzen. Diese wird kontinuierlich um Funktionen erweitert, die sich aus den Anforderungen der Anwender ergeben. Die Pläne für das nächste und alle weiteren Releases des SQL Developers umfassen folgende Punkte:

  • Modellierung der Datenbank
    • Entwurf logischer Entity-Relationship-Diagramme
    • Erzeugen eines physischen Schema-Designs
    • Generieren und Ausführen von DDL-Skripten
    • Reverse und Forward Engineering von existierenden relationalen Datenstrukturen
    • Verwaltung von Domänen
    • Standardisierung von Bezeichnungen
    • Formatierung des Modells (Schriftarten, Farben)
    • Importieren von Datenmodellen aus CA Erwin und dem Oracle Designer
    • Compare- und Merge-Funktionalität
    • Unterstützung für verschiedene Datenbanken
      • Oracle Datenbank
      • DB2 (Mainframe & UDB)
      • Microsoft SQL Server
    • Logische und physische mehrdimensionale Modellierung
    • Objekt-relationale Datentypen
    • Modellierung von räumlichen Daten (Spatial)
    • Logisches und physisches Design über mehrere Ebenen
    • Modellierung von Validierungsregeln
    • Modellierung auf Basis von Dateien (Offline) oder eines Repository
  • Kontinuierliche Erweiterungen der bisherigen Funktionalität des SQL Developer
    • Unterstützung für die Migration einschließlich DB2
    • Unterstützung für die Oracle Datenbank 11g
    • Unterstützung beim Tuning
  • SQL und PL/SQL Unit Testing
    • Testen von SQL
    • Testen von PL/SQL
    • Repository-basiert
    • Reporting
    • Zeitgesteuerte Tests (Scheduler)