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  • Von: DOAG online
  • Support
  • 17.06.2020

„Im Tech-Bereich gibt es praktisch keine Alternative zum Oracle-Support“

DOAG-Vorstand Michael Paege äußert seine Skepsis gegenüber dem Wechsel von The Iyo Bank zum Drittanbieter Rimini Street.

Am vergangenen Freitag hatten wir berichtet, dass die japanische Bank beim Support ihrer Oracle-Datenbank zu Rimini Street, einem Drittanbieter von Oracle- und SAP-Support, gewechselt ist.

Diese Meldung hat bei den DOAG-Experten für Support und Lizenzierung für Verwunderung gesorgt. Michael Paege, DOAG-Vorstand und Leiter Competence Center Lizenzierung, äußert sich wie folgt: „Das Thema Drittanbieter von Oracle-Support ist immer wieder Gegenstand in unserem Arbeitskreis Lizenzen. Wir stellen fest, dass es im Tech-Bereich praktisch keine Alternative zum Oracle-Support gibt. Ausschließlich Oracle hat Zugriff auf den Source Code, kann Bugs beseitigen und Security Patches liefern.“

Ohne einen Oracle-Supportvertrag dürfe der Kunde keine Patches oder neue Versionen einspielen. „Aus meiner Sicht kann Rimini Street im Tech-Bereich nicht viel mehr leisten als jeder andere gute Oracle-Partner, der Managed Service anbietet“, stellt Michael Paege fest. „Ich frage mich daher, wie eine Bank Compliance und Sicherheit sicherstellen will, ohne in der Lage zu sein, aktuelle Patches einzuspielen. In dem Zusammenhang würde mich der tatsächliche Leistungsumfang von Rimini Street sehr interessieren.“