Die Teilnehmer der JavaOne sind bereits an ihrer Kleiderordnung zu erkennen: Turnschuhe, Jeans und T-Shirt sind Pflicht; Anzugträger Fehlanzeige. Man gibt sich leger, während des Vortrags wird schon mal nebenher ein Snack eingenommen oder auf dem Laptop der letzte Build getestet. Man ist schließlich Multitasking-fähig.
Trotz Protesten aus der Community hat Oracle am viel kritisierten Konzept der JavaOne festgehalten und die Veranstaltung wieder in drei benachbarte Hotels verlegt, genannt "The Zone". Folge davon sind weite Wege und teilweise unzureichende Räume. So kann es vorkommen, dass sich Besucher der Keynote im altehrwürdigen Grand Ballroom im Hotel Hilton in einem Nebenraum wiederfinden, um die Rede in einer Video-Übertragung zu verfolgen, da der Ballroom wegen Überfüllung geschlossen ist. Ob Oracle wohl deshalb an die Teilnehmer der JavaOne einen schönen Rucksack mit den Konferenz-Unterlagen verteilt, während man sich auf der OpenWorld mit einer einfachen Umhängetasche zufriedengeben muss?
Die Kommunikation unter den Teilnehmern wird groß geschrieben. Da wird schnell man eine Idee an die Pinwand geheftet, mal sehen, was daraus wird. Und zu guter Letzt gibt es ja auch noch das Mason Street Café. Oracle ließ eigens eine Durchgangsstraße zwischen zwei Hotels sperren und richtete sie als riesige Lounge ein. Man trifft sich unter freiem Himmel und redet darüber, was aus Java noch alles werden soll.


