Die Beta-Version des Oracle Database 12c Release 2 ist ab sofort verfügbar. Entscheidende neue Features sind das Kopieren, Aktualisieren und Verschieben einer Pluggable Database im laufenden Betrieb, die Steigerung der In-Memory-Performance und die bessere Unterstützung von Big Data Analytics.
Die neuen Funktionen der Multitenant-Architektur helfen Kunden dabei, in die Cloud zu migrieren, die Erweiterungen der In-Memory-Technologie steigern die Leistungsfähigkeit und bieten Echtzeit-Analytik. Die Datenbank 12.2 bietet zudem die effiziente Bereitstellung von Datenbank-Services und wartet mit größerer Konsolidierungsrate und besserer administrativer Agilität in der Cloud-Umgebung auf. Die Highlights sind:
- Das Online-Verschieben von Pluggable Database (PDB) zwischen Servern, Rechenzentren und der Oracle Cloud.
- Auch für den In-Memory-Speicher können nun die sogenannten „Heat Maps“ verwendet werden, um häufig benötigte Daten schneller im Zugriff zu haben. Zudem ist das Speichern im In-Memory-Format auch im Exadata Flash möglich.
- Die erweiterte Unterstützung von Big Data Analytics soll die Leistung bei der Bearbeitung von Geodaten verbessern und Graph-Analytics besser unterstützen.
- Im Bereich "Real Application Clusters" werden Strukturen zur Verwaltung und effektiven Steuerung großer Multi-Cluster-Umgebungen eingeführt, und damit die mit 12.1 eingeführten Features erweitert. Die Verwaltungs- und Diagnose-Möglichkeiten der Clusterware werden weiter ausgebaut.
Darüber hinaus wurden die Treiber für alle wichtigen Programmiersprachen und Frameworks verbessert und zahlreiche Bereiche wie Sicherheit, Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit, Leistung und Administration optimiert.
„Das neue Release bringt gerade für die In-Memory- und Multitenant-Option wichtige Neuerungen“, sagt Dr. Dietmar Neugebauer, Vorstandvorsitzender der DOAG. „Erfreulich ist, dass Oracle zahlreiche DOAG-Mitglieder in das Beta-Programm aufgenommen hat.“


