Dabei geht es um einen Rechtsstreit, der seit sieben Jahren andauert: Die damalige Tochterfirma des deutschen Konzerns, TomorrowNow, hatte 2005 unrechtmäßig Updates bei Oracle heruntergeladen. Nachdem die ursprünglich verhängte Strafe in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar von Hamilton als zu hoch empfunden wurde, billigte sie Oracle einen Schadenersatz in Höhe von 727 Millionen US-Dollar. Für den US-Konzern war dies jedoch zu wenig; deswegen lässt er den Prozess jetzt neu aufrollen.
Doch bei Oracle steht eine Reihe von Verhandlungen bevor – sei es der Rechtstreit gegen Google oder die Auseinandersetzung mit HP. Deswegen habe er keine andere Wahl gehabt, als einen späten Termin anzustreben, argumentierte der Datenbankriese. Mögliche Überlappungen mit anderen Verfahren waren allerdings für Hamilton kein Grund, den Prozess länger hinauszuzögern.

