Umsatz im Hardware-Geschäft fällt und fällt

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Diesmal konnte das Software-Geschäft die Dauerflaute in der Hardware-Sparte nicht ausgleichen: Oracle präsentierte im ersten Quartal des Geschäftsjahr 2013 einen rückläufigen Umsatz. Dieser fiel um 2 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar (6,3 Milliarden Euro).

Diesmal konnte das Software-Geschäft die Dauerflaute in der Hardware-Sparte nicht ausgleichen: Oracle präsentierte im ersten Quartal des Geschäftsjahr 2013 einen rückläufigen Umsatz. Dieser fiel um 2 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar (6,3 Milliarden Euro).

Dabei erreichte Oracle im Software-Geschäft gute Ergebnisse: Das Software- und Cloud-Angebot stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar während die Updates und Support-Leistungen um insgesamt 3 Prozent auf 4,1 Milliarden wuchsen. 

Positive Information für die Investoren: Der Gewinn stieg um 11 Prozent auf 2 Milliarden Euro. Dies hat Oracle unter anderem SAP zu verdanken: Die 306 Millionen vom TomorrowNow-Prozess sei schon in die Bilanz eingeflossen, teilte Oracle-Finanzchefin Safra Catz mit. 

Nach einem Grund für den enttäuschenden Umsatz müssen Beobachter nicht mehr suchen. Der Schuldige ist schon längst gefunden: Seit der Übernahme von Sun probiert sich Oracle an das Hardware-Geschäft und präsentiert Quartal für Quartal rückläufige Zahlen. Diesmal schrumpft das Hardware-Geschäft um 24 Prozent und erreicht nur 799 Millionen Dollar.

Einmal mehr stellte Oracle-President Mark Hurd Erfolg in Aussicht und machte darauf aufmerksam, dass die Engineered Systems sich weiterhin gut verkauften. „Exadata, Exalogic, Exalytics und unsere anderen Engineered Systems haben ein Wachstum von über 100 Prozent für dieses Quartal“, betont Oracle President Mark Hurd. „Für das gesamte Jahr erwarten wir eine Verdoppelung der Verkäufe mit Enginerred Systems auf mehr als eine Milliarde Dollar.

Große Hoffnungen stellt die Oracle-Direktion auch an das Cloud-Geschäft: „Das neue Cloud-Geschäft von Oracle nähert sich auch der jährlichen Ein-Milliarde-Hürde“, so Mark Hurd. „Diese zwei Geschäfte werden in den nächsten Jahren das Wachstum von Oracle steuern.“ Das Angebot werde erweitert, teilte Oracle-Chef Larry Ellison mit. Weitere Informationen zu Neuerungen würden auf Oracles Großveranstaltung, der Oracle OpenWorld, ab dem 30. September bekanntgegeben werden.