Künstliche Intelligenz (KI), im Englischen als artificial intelligence (AI) bezeichnet, gehört zu einem Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst.
Meistens versteht man unter dem Begriff Künstliche Intelligenz den Versuch, mithilfe verschiedener Technologien bestimmte Entscheidungsstrukturen des Menschen nachzubilden, indem etwa computerbasierte Systeme so gebaut und programmiert werden, dass sie relativ eigenständig Probleme bearbeiten können. Maschinen sollen wahrnehmen, verstehen, handeln und lernen können.
Verstand man darunter anfänglich nur eher eine nachgeahmte Intelligenz, bei der durch meist einfach programmierte Algorithmen ein "intelligentes Verhalten" nur simuliert werden sollte, wie etwa bei Computergegnern in Computerspielen, so gehen die für den Einsatz von KI prognostizierten Entwicklungen deutlich weiter.
Die vielen aus modernen Smartphones schon bekannte motiverkennende und bildoptimierende Kamera-App ist nur der Anfang einer KI-Nutzung, die in Zukunft die Beziehung zwischen Mensch und Technologie grundlegend verändern solle.
Wie auch bei der Digitalisierung handelt es sich hier um die Einführung einer Technologie, die auch Ängste aufgrund ihres vermuteten disruptiven Charakters schürt und manche Fragen in politischer, unternehmerischer und gesellschaftlicher Natur aufwirft.
In einem Interview für das Red Stack Magazin ab Seite 7 spricht Dr.-Ing. Maximilien Kintz, Leiter Team Angewandte Künstliche Intelligenz am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO über den aktuellen Stand von Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.


