Fusion Applications läuft

  • Erstellt von wta
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Nachdem im Mai 2011 die ersten Module veröffentlicht wurden, kommt etwas Schwung in Fusion Applications. Steve Miranda, Senior Vice President Oracle Applications Development, fasst in seiner Keynote den aktuellen Stand zusammen.

Die Zeit des Wartens ist vorbei, Fusion Applications wird endlich Realität. Auf dem vielzitierten Stack von Oracle, der bei der Hardware beginnt, thronen oben die Applikationen. Oracle Fusion Applications 11g ist eine komplette Suite, bestehend aus mehr als hundert Modulen in den Bereichen „Finanzen“, „Personalverwaltung“, „Supply Chain Management“, „Projekt Portfolio Management“, „Beschaffungswesen“, „Kundenbeziehungs-Management“ sowie „Governance, Risk und Compliance“. Der Kunde kann Fusion Applications sowohl als alleiniges Sytem oder in Kombination mit bestehenden Oracle-Applikationen wie der E-Business Suite, PeopleSoft, Siebel oder JD Edwards einsetzen. Bei den gezeigten Demos ist allerdings bereits jetzt erkennbar,  dass beispielsweise das Modul „Human Resources“ von Fusion Applications mehr Möglichkeiten bietet als die PeopleSoft-Lösung. Insofern werden die Kunden herkömmlicher Oracle-Applikationen trotz der „Applications Unlimited“-Zusage früher oder später auf Fusion Applications wechseln müssen.

Miranda zeigt drei unterschiedliche Einsatz-Szenarien für Fusion Applications auf. Der erste Weg ist die Software zu kaufen und auf den eigenen Systemen zu betreiben. Die zweite Möglichkeit besteht darin, seine Anwendungen bei einem Provider on-demand quasi zu mieten. Drittens lässt sich Fusion Applications auch in einer Cloud oder als Software-as-a-Service einsetzen.

Der große Vorteil der neuen Fusion-Applications-Applikationen besteht darin, dass bereits Business-Intelligence-Elemente integriert sind und der Benutzer ohne umfangreiche Kenntnisse im laufenden Betrieb seine Anwendung konfiguieren kann. Größere Änderungen sind ebenfalls on-the-fly möglich, sofern der Anwender über Java-Kenntnisse verfügt. Hinzu kommt die Integration von sozialen Netzwerken im Unternehmen und die einfache Anwendung auf mobilen Endgeräten.

Wie gut Fusion Applications vorankommt zeigt die Präsenz von rund 200 Oracle-Kunden aus dem „Early Adopter“-Programm, die alle in der selben roten Jacke in der Keynote saßen. Nach den Vorstellungen von Oracle setzt der Kunde Fusion Applications natürlich in Verbindung mit der Exadata Database Machine und Oracle Exalogic Elastic Cloud ein – sofern er das nötige Kleingeld dafür hat.

Parallel dazu kündigte Oracle auf der OpenWorld drei neue Applications-Produkte an: