Schnellstart für smarte Prozesse
Die XIMA MEDIA GmbH aus Dresden entwickelt mit formcycle eine Plattform, die es ermöglicht, ohne große technische Vorkenntnisse komplexe Formulare und Workflows zu gestalten. “Ich will Ihnen heute mal zeigen, wie schnell man innerhalb dieser 20 Minuten vielleicht so ein kleines Fachverfahren entwickeln kann”, leitet Thomas Löwe seine Demo ein. Das Tool richtet sich dabei sowohl an interne Prozesse als auch an bürgerorientierte Anwendungen in der öffentlichen Verwaltung.
Der Einstieg ist denkbar einfach: “Ich brauche also keine Software lokal bei mir installieren”, erklärt Löwe. Stattdessen öffnet sich direkt ein Web-Interface, mit dem neue Formulare angelegt oder Vorlagen aus einer umfassenden Bibliothek übernommen werden können – “da reden wir über mehrere Tausend”.
Drag & Drop trifft auf Workflow-Intelligenz
Mit einfachen Drag-and-Drop-Mechanismen werden Felder ins Formular gezogen. Auch komplexe Abläufe wie die Anzeige zusätzlicher Eingabefelder bei bestimmten Bedingungen lassen sich einfach konfigurieren: “Jetzt weiß das System automatisch, wenn hier eben der Haken reingesetzt wird, dann soll eben dieser Block eingeblendet werden oder ausgeblendet werden.”
Ein Highlight ist die Integration von Authentifizierungs- und Bezahlfunktionen. Per Mausklick wird ein Bürgerservice-Login mit der BundID eingerichtet, und auch Zahlvorgänge können eingebunden werden. Löwe demonstriert den Prozess anhand eines Beispiels mit PayPal: “Ich sage einfach, zwölf Euro soll das kosten. Das ist vielleicht Sperrmüll, den ich hier bestelle.”
Anschließend übernimmt der grafische Workflow-Editor: “Jetzt kann ich hier zum Beispiel sagen, da möchte ich ein PDF erstellen […] und das Ganze als sogenannte Postkorb-Nachricht der antragstellenden Person nochmal zustellen.”
Kommunikation, Genehmigung, Rückfragen – alles digital
formcycle denkt Prozesse über das Absenden eines Formulars hinaus. Ein zentrales Feature ist das integrierte Postfachsystem, das nicht nur die Sicht auf laufende Anträge ermöglicht, sondern auch interaktive Kommunikation zwischen Sachbearbeitung und Antragstellenden.
“Ich kann zum Beispiel gezielt entscheiden, dass ein bestimmter Personenkreis in einem bestimmten Status […] andere Informationen sieht", erklärt Löwe. Aus dem gleichen Formular werden dann durch Status-Änderungen unterschiedliche Benutzeroberflächen generiert – etwa mit ‘Genehmigen’- oder ‘Ablehnen’-Buttons.
Auch Rückfragen laufen direkt über die Plattform: “Ich möchte jetzt hier gerne eine Kommunikation mit der Erika Mustermann nochmal aufbauen”, demonstriert Löwe. Dazu gehört auch das Anfordern von Nachweisen, wie etwa eine Ausweiskopie – alles nahtlos integriert.
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Low-Code
Digitale Verwaltung auf Knopfdruck
formcycle punktet mit Responsivität, Barrierefreiheit, Modularität und Anschlussfähigkeit. Schnittstellen zu Nutzerkonten, Payment-Providern oder DMS-Lösungen sind bereits vorgesehen. Wer tiefer einsteigen will, findet auf den Hilfeseiten zahlreiche Videos, Workshops und Dokumentationen: “Ganz, ganz viele verschiedene Themen zusammengetragen, wo wir im Einzelnen nochmal über die verschiedensten Funktionen von formcycle informieren.”
Fazit: Digitale Verwaltung kann einfach, flexibel und anwenderfreundlich sein – wenn die richtigen Werkzeuge im Einsatz sind.
Website | https://www.xima.de/leistungen/formcycle
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