Dabei hatte sich Oracle vertraglich dazu verpflichtet, der unabhängigen Behörde der US-Bundesregierung die günstigsten Konditionen zu gewähren. Der Konzern von Larry Ellison habe es aber versäumt, dem GSA Rabatte zu kommunizieren, die die Privatwirtschaft bekommen hätten, so die Begründung der US-Justiz. Mit der Zahlung will der Datenbankriese ein Gerichtsverfahren umgehen.
Ihre Ermittlungen hatte die US-Justiz nach dem Hinweis eines ehemaligen Oracle-Mitarbeiters aufgenommen. Jetzt soll er nun eine Belohnung in Höhe von 40 Millionen Dollar bekommen.
Oracle mag mit der Zahlung in den sauren Apfel beißen. Doch für den Konzern sollte es kein Grund zur Beunruhigung sein: Bei der Vorstellung seiner Quartalzahlen hat das Unternehmen angekündigt, ein Gewinnwachstum von 20 Prozent anzustreben.


